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Events

  • 22.04.
    2021

    Bioeconomy & Inequalities

    „Biomasse und Agrarextraktivismus in Lateinamerika: Transnationale Ungleichheitsperspektiven auf Bioökonomie“

    (Biomasa y Extractivismo Agrario en América Latina: Perspectivas de Desigualdad Transnacional en torno a la Bioeconomía)

    Bilinguale Veranstaltung mit Simultanübersetzung (deutsch – spanisch) im Rahmen der Abschlussveranstaltungsreihe (online): „Mit einer zunehmenden Bedeutung der Bioökonomie geht in vielen Ländern des globalen Südens eine Intensivierung der Biomasseproduktion einher. Der Biomasse werden dadurch verschiedene stoffliche Nutzungen und neue Potentiale in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen zugeschrieben. Vor diesem Hintergrund richtet die Veranstaltung den Fokus auf Lateinamerika und nimmt eine transnationale Ungleichheitsperspektive ein, die fragt, inwiefern das Konzept des Agrarextraktivismus geeignet ist, um die transnationale Verflochtenheit und Komplexität der Nutzung und Produktion von Biomasse zu beschreiben. Diese Diskussion findet vor dem Hintergrund der Suche nach einer globalen, sozial gerechten, ökologischen Transformation statt und bringt uns zur Analyse konkreter Fallbeispiele in Süd- und Zentralamerika. Dabei stehen sowohl die lokalen Folgen globaler Produktions- und Nutzungsverhältnisse als auch deren Rolle innerhalb verschiedener transnationaler Wertschöpfungsketten und Konsummuster zur Debatte, ebenso wie deren Einbettung in nationale und sub-nationale Transitionspolitiken. Was sind die lokalen und globalen Folgen der Intensivierung der Biomasseproduktion und welche Implikationen hat dies für das Konzept des Agrarextraktivismus?“

  • 13.04.
    2021
    14:00 - 16:00

    Food for Justice

    Veröffentlichung Forschungsbericht zu Ernährungssicherheit in Zeiten von Covid-19 in Brasilien

    Präsentation: Renata Motta (FU Berlin), Milene Pessoa (UFMG), Lúcio Rennó (UnB) und Melissa de Araújo (UFMG)
    Debatte: Tereza Campello (USP) und Elisabetta Recine (UnB)
    Moderation: Marco Antonio Teixeira (FU Berlin) und Eryka Galindo (FU Berlin)

    Die Veranstaltung findet in portugiesischer Sprache statt und es wird keine Simultanübersetzung geben.

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  • 13.04.
    2021

    Bioeconomy & Inequalities

    „Das satellitengestützte Umweltkataster CAR: Instrument für Waldschutz oder neuen Landraub in Amazonien?“

    (O Cadastro Ambiental Rural: Proteção Florestal por Satélite ou Novo Método da Grilagem na Amazônia?)

    Bilinguale Veranstaltung mit Simultanübersetzung (deutsch – portugiesisch) im Rahmen der Abschlussveranstaltungsreihe (online): „Die Bioökonomie hat einen umfassenden gesellschaftlichen Wandel weg von einer fossilen hin zu einer Biomasse-basierten Ökonomie zum Ziel. Unklar ist jedoch, wie verhindert werden soll, dass ein wachsender Biomasse-Verbrauch die ungleiche globale Übernutzung landwirtschaftlicher Flächen, Wälder und Süßwasser verschärft. Entsprechend gewinnen in der Debatte um eine nachhaltige Bioökonomie zunehmend Monitoring- Ansätze an Bedeutung, die über Raumplanungsinstrumente den Schutz von biodiversitätsreichen Gebieten und Landrechte kleinbäuerlicher Gruppen sicherstellen sollen. In der digitalen bilingualen Veranstaltung (deutsch – portugiesisch) wird der Fokus auf den satellitengestützten Waldschutz, dem Umweltkataster (Cadastro Ambiental Rural), im brasilianischen Amazonasbecken gesetzt. Dieses Instrument sieht vor, den Waldschutz im Privatbesitz sicherzustellen, indem überwacht wird, dass 80% der Besitzfläche mit Wald bedeckt ist oder entsprechend wieder aufgeforstet wird. Während Befürworter*innen mit dem Instrument große Hoffnungen auf eine effektive Abholzungsbekämpfung verbinden, warnen Kritiker*innen vor neuen Fallstricken. Sie problematisieren, dass dieses Instrument von den ungeklärten und umkämpften Landbesitz- und Landzugangsverhältnissen vor Ort abstrahiert. Denn die CAR-Registrierung funktioniert online ohne Vorortkontrolle der angegebenen Landtitel. Die Gefahr, dass über dieses Umweltmonitoring-Instrument Landraub legalisiert wird, ist groß. In der Veranstaltung beleuchten die geladenen Expert*innen die Widersprüche und Fallstricke satellitengestützter Raumplanungsinstrumente und diskutieren alternative Ansätze.“

  • 22.-23.03.
    2021

    Bioeconomy & Inequalities

    Symposium „Kartoffel, Kürbis, Vaterland – Landwirtschaft aus rechter Hand“

    A symposium on right wing attempts of usurpation in organic farming and marketing (in German).

  • 03.02.
    2021
    9:30 - 11:30

    Mentalities in flux (flumen)

    Workshop „The Ecology of Economic Thought“

    Matthias Schmelzer participates at the workshop „The Ecology of Economic Thought“ at the Weatherhead Center/Harvard University, 03 Feb 2021

    He will present his paper „The Critique of Growth in Historical Context“. The workshop will run from 9:30 to 11:30 a.m. Please register here
    https://harvard.zoom.us/webinar/register/WN_QQRtKHx2SFaYIU-0ovMGJw

    „The Ecology of Economic Thought“ is a five-part online workshop of the Canada Program at Weatherhead Center of the Harvard University.
    See more https://programs.wcfia.harvard.edu/canada_program/Ecology.

  • 21.01.
    2021

    Bioeconomy & Inequalities

    „Übersetzen und Forschen als dekoloniale Praxis“

    Presentation by Alke Jenss within the seminar „Kolonialität der Macht“ by Maria Backhouse.