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Publications

  • 2021

    Bioeconomy & Inequalities

    Migrantische Arbeitskräfte in der malaysischen Palmölindustrie

    Puder, Janina. 2021. Migrantische Arbeitskräfte in der malaysischen Palmölindustrie. Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Kurzdossier „Zuwanderung, Flucht und Asyl: Aktuelle Themen“

    Palmöl ist aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Es findet sich in vielen Produkten in fast jedem Privathaushalt. Über die mit dem Anbau verbundene Umweltzerstörung wird häufig berichtet, nicht aber über die Arbeitskräfte und die Bedingungen, unter denen sie arbeiten.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Landnahmen, lokale Wissensordnungen und Widerständigkeiten in Amazonien

    Backhouse, Maria. 2020. “Landnahmen, lokale Wissensordnungen und Widerständigkeiten in Amazonien”. Soziale Passagen 12(2), pp. 237-253.

    Widerständige Praktiken und lokale Wissensordnungen von Indigenen, traditionellen Gemeinschaften und kleinbäuerlichen Bewegungen sind in Brasilien seit Jahrhunderten eng mit Auseinandersetzungen um Landzugangs- und Landnutzungsrechten verbunden. In der brasilianischen Verfassung von 1988 werden die spezifischen Landrechte wie kollektive Landzugangsrechte traditioneller Gemeinschaften garantiert. Sie sind hart erkämpfte Errungenschaften eines Projekts, welches Brasilien als soziale Einheit sieht und auf eine zunehmende demokratische Teilhabe aller ausgerichtet ist. Diese Landrechte werden unter der Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro infrage gestellt und unterhöhlt. Im vorliegenden Artikel wird in Anknüpfung an die Interpretationen der fortgesetzten ursprünglichen Akkumulation von Massimo De Angelis argumentiert, dass die Bolsonaro-Regierung eine Landnahme angestoßen hat, die einige Kontinuitäten zu den Landnahmen der 1970er Jahre unter der Militärdiktatur aufweist. Darin kommt die Idee eines „Kern-Brasiliens“ zum Ausdruck, dessen Fortschritt unter Ausschluss oder Assimilierung der „rückständigen“ Gruppen und traditionellen Gemeinschaften vorangetrieben werden soll. Allerdings ist der Ausgang dieses Landnahmeprojekts ungewiss, denn es bilden sich Widerständigkeiten und breite Allianzen, die „das Soziale“ verteidigen – auch im sozial-ökologischen Sinne für zukünftige Generationen.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Bioökonomie und globale sozial-ökologische Ungleichheiten in der Landwirtschaft

    Backhouse, Maria. 2020. “Bioökonomie und globale sozial-ökologische Ungleichheiten in der Landwirtschaft”. Wissenschaftsjahr 2020/21: Bioökonomie.

    Bioökonomie kann zu einer globalen Nachhaltigkeit beitragen, wenn Biomasse ökologisch und sozial verträglich produziert und gehandelt wird. Der globalisierte Landwirtschaftssektor trägt nicht nur zum Klimawandel, sondern auch zu globalen sozial-ökologischen Ungleichheiten bei. Um eine nachhaltige Bioökonomie auf den Weg zu bringen, ist die Einbindung aller Akteure, also eine partizipativ angelegte Debatte, notwendig.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Stoffströme und Wissensproduktion in der globalen Bioökonomie: Die Fortsetzung globaler Ungleichheiten

    Backhouse, Maria; Lühmann, Malte. 2020. “Stoffströme und Wissensproduktion in der globalen Bioökonomie: Die Fortsetzung globaler Ungleichheiten”. In: PERIPHERIE – Politik, Ökonomie, Kultur, Vol. 40, No. 159/160, pp. 235–257.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Energy

    Backhouse, Maria; Tittor, Anne; Rodríguez, Fabricio. 2020. Energy. In: Kaltmeier, Olaf; Tittor, Anne; Hawkins, Daniel; Rohland, Eleonora (eds.): The Routledge Handbook to the Political Economy and Governance of the Americas. London and New York: Routledge, pp. 78-92.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    „Insiders“ and „Outsiders“: Reflections on Hierarchies, Privileges and Positionalities in Academic Research

    Cobb, Michael; Hampel, Annika; Missbach, Antje; Muhammad, Dilshad; Rodríguez, Fabricio. 2020. „Insiders“ and „Outsiders“: Reflections on Hierarchies, Privileges and Positionalities in Academic Research. ABI Working Paper No. 15. Freiburg.

    This working paper addresses the interrelated notions of positionality, the (self-)perceptions by and about researchers, as well as global inequalities in knowledge production. It presents the experiences of four individual researchers who introspect on issues of insiderness, outsiderness and privilege in academia. The paper first introduces the questions and origins of this piece, then presents the experiences of each researcher in four separate sections. Each contribution uses the first-person narrative and presents the background and topic of study of each researcher. The paper builds on the four researchers’ experiences of conducting empirical research in Australia, Brazil, China, Ecuador, Denmark, Germany, Ghana, Indonesia, Peru and Turkey, all while being affiliated with academic institutions from the so-called Global North. The final section offers some concluding remarks and insights for the way forward.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Abhängigkeit im 21. Jahrhundert. Globale Stoffströme und internationale Arbeitsteilung.

    Graf, Jakob; Landherr, Anna; Puder, Janina; Rackwitz, Hans; Reitz, Tilman; Sey, Benjamin; Sittel, Johanna; Tittor, Anne. 2020. Abhängigkeit im 21. Jahrhundert. Globale Stoffströme und internationale Arbeitsteilung. In: PROKLA. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft 198, pp. 11-32.

    Abhängigkeiten im globalen Kapitalismus stellen eine historische Kontinuität dar. Wie diese sich seit dem Ende der formalen Kolonialherrschaft in ökonomischer und politischer Hinsicht fortsetzen, hat Mitte des 20. Jahrhunderts zunächst vor allem der lateinamerikanische Dependenzansatz prominent diskutiert. Der vorliegende Beitrag argumentiert, dass politische und ökonomische Abhängigkeiten trotz Verschiebungen gegenüber der Ausgangslage der dependenztheoretischen Diskussionen der 1970er Jahre weithin fortbestehen und sich nicht allein über die Betrachtung ökonomischer Kennziffern beschreiben lassen. Gerade auch im Hinblick auf zwei Leerstellen des Dependenzansatzes, der Aneignung von un(ter-) bezahlter Sorge- und Subsistenzarbeit sowie am kostenlosen Zugriff auf Natur, zeigen sich Machtbeziehungen und Abhängigkeitsverhältnisse, auf denen die kapitalistische Weltwirtschaft weiterhin beruht.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Desintegration statt Konnektivität? Chinas Belt and Road Initiative als außenpolitische Herausforderung für die EU

    Gurol, Julia; Rodríguez, Fabricio (2020): Desintegration statt Konnektivität? Chinas Belt and Road Initiative als außenpolitische Herausforderung für die EU. In Andreas Grimmel (Ed.): Die Neue Europäische Union. Zwischen Integration und Desintegration. Baden-Baden: Nomos, pp. 235–257.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Privatization

    Huizar, Richard; Rodríguez, Fabricio. 2020. Privatization. In: Kaltmeier, Olaf; Tittor, Anne; Hawkins, Daniel; Rohland, Eleonora (eds.): The Routledge Handbook to the Political Economy and Governance of the Americas. London and New York: Routledge, pp. 182-191.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    The Routledge Handbook to the Political Economy and Governance of the Americas

    Kaltmeier, Olaf; Tittor, Anne; Hawkins, Daniel; Rohland, Eleonora (ed.) 2020. The Routledge Handbook to the Political Economy and Governance of the Americas. Routledge: London and New York.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    PERIPHERIE-Stichwort: „Bioökonomie“

    Lehmann, Rosa. 2020. PERIPHERIE-Stichwort: “Bioökonomie”. In: PERIPHERIE – Politik, Ökonomie, Kultur, Vol. 40, No. 159/160, pp. 384–387.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Widersprüchliche Ziele. Neue Bioökonomiestrategie der Bundesregierung.

    Lehmann, Rosa; Backhouse, Maria; Puder, Janina. 2020. Widersprüchliche Ziele. Neue Bioökonomiestrategie der Bundesregierung. In: W&E 01-02/2020, pp. 5-6.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Whose European bioeconomy? Relations of forces in the shaping of an updated EU bioeconomy strategy

    Lühmann, Malte. 2020. Whose European bioeconomy? Relations of forces in the shaping of an updated EU bioeconomy strategy. In: Environmental Development 35 (2020).

    The Bioeconomy has become an increasingly important issue on the agendas of European research, energy and agricultural policies. With the development of a bioeconomy strategy in 2012, a distinct policy field has been established. In this strategy, the EU-Commission defined guiding principles for the bioeconomy in Europe, with major emphasis on research and innovation. In the course of 2017 and 2018, the strategy was reviewed leading to the publication of an updated document. During the review process, political actors from different sectors of society expressed their views on the future of the bioeconomy in Europe. Their positions varied considerably from those advocating a continuation of existing policy to those calling for a fundamental reassessment of European bioeconomy. However, the range of positions has not led to a fundamental debate on the aims and the substance of the strategy. In this article, this is explained based on the insights of neo-Gramscian international political economy (IPE) about the character of European integration. Hegemonic ideas and the broader relations of forces in European capitalism shape a field of action that is not neutral to the actors involved in bioeconomy politics.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Entwicklung, Arbeitsmarktsegregation und Klassenstruktur in Malaysia. Eine politische Ökonomie der Arbeitsmigration.

    Puder, Janina. 2020. Entwicklung, Arbeitsmarktsegregation und Klassenstruktur in Malaysia. Eine politische Ökonomie der Arbeitsmigration. In: Sozial.Geschichte Online, 26(2020), pp. 45-70.

    Die öffentliche Debatte um Arbeitsmigration wird meist von einem Narrativ dominiert, demzufolge Arbeitsmigrant_innen von ökonomischem Nutzen für die Volkswirtschaften sogenannter ‚Empfängerländer‘ sein müssen – und dementsprechend werden auch Fragen von Integration, Arbeitsmarktregulierung und gesellschaftlicher Vermittlung politisch verhandelt. Politökonomische Analysen, die einer Kritik an der hochgradig funktionalistischen Perspektive auf Arbeitsmigrationsregime den Weg bereiten könnten, bleiben dagegen in öffentlichen Debatten deutlich unterrepräsentiert. Der Zusammenhang, der zwischen der staatlichen Steuerung der Arbeitsmigration im Interesse von Wirtschaftswachstum und kapitalistischer Entwicklung einerseits und der Herausbildung einer Klasse von Arbeitsmigrant_innen andererseits besteht, wird in der Literatur zum malaysischen Arbeitsmigrationsregime bisher nur ansatzweise diskutiert. Aus diesem Grund soll im Rahmen dieses Artikels der Versuch unternommen werden, anhand der historischen Darstellung der Herausbildung des malaysischen Arbeitsmigrationsregimes zu diskutieren, inwiefern in Malaysia heute von einer eigenen Klasse ’niedrig-qualifizierter‘ Arbeitsmigrant_innen gesprochen werden kann. Im Rahmen des Artikels soll daher die Entwicklung der Arbeitsmigration vor dem Hintergrund zentraler Weichenstellungen der Wirtschafts- und Entwicklungspolitik Malaysias seit Mitte des 19. Jahrhunderts skizziert werden.

  • 2020

    Bioeconomy & Inequalities

    Bioökonomie in Argentinien und Malaysia Industrial upgrading im Agrarbereich als sozial-ökologisches Entwicklungsversprechen?

    Puder, Janina; Tittor, Anne. 2020. “Bioökonomie in Argentinien und Malaysia Industrial upgrading im Agrarbereich als sozial-ökologisches Entwicklungsversprechen?” In: PERIPHERIE – Politik, Ökonomie, Kultur, Vol. 40, No. 159/160, pp. 308–333